Pressemitteilungen
Nr. 033 vom 20.01.2012Gute Lehrerversorgung der Grund- und Mittelschulen in Oberbayern Befürchtungen zu Unterrichtsausfall unbegründet
In einer konzertierten Aktion hat die Regierung von Oberbayern zusammen mit den Staatlichen Schulämtern bis jetzt bereits rund 90 Prozent der zum 1. Februar 2012 frei werdenden Stellen wieder besetzt. Es gilt 115 Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen in Oberbayern zu ersetzen. Entgegen der Befürchtung des BLLV ist also die Unterrichtsversorgung in allen Schulamtsbereichen sichergestellt. Diese Lehrkräfte sind zum Teil Nachrücker aus Wartelisten (Grundschule) freie Bewerber oder Rückkehrer aus Beurlaubung. Zum Teil wurde auch die Arbeitszeit von Teilzeitkräften erhöht. Zusätzlich wurden arbeitslosen Lehrkräften aus dem Bereich der Realschule und des Gymnasiums Arbeitsverträge bis zum Schuljahresende angeboten. Die 7 noch offenen Stellen sind derzeit noch auf der Homepage der Regierung von Oberbayern zur Bewerbung ausgeschrieben. Hier bietet sich vor allem für die Referendare, die ihre Ausbildungszeit beenden und keine Planstelle am Gymnasium erhalten, eine Beschäftigungsmöglichkeit. Die Regierung von Oberbayern geht sicher davon aus, bis Februar auch die restlichen Stellen zu besetzen. In allen Schulamtsbereichen ist bereits jetzt die Unterrichtsversorgung sichergestellt, da die frei werdenden Stellen durch Lehrkräfte aus der schon zu Schuljahresbeginn gebildeten Mobilen Reserve besetzt werden. Die restlichen 10 Prozent werden dann als Ersatz in die Mobile Reserve gegeben um diese zu verstärken. Die aktuellen Befürchtungen des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (Pressemitteilung vom 18. Januar 2012) entsprechen somit nicht den Tatsachen.


