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Nr. 683 vom 27.08.2010Rathausplatz in Maisach eingeweiht
Regierungsvizepräsident Böger lobt die gelungene neue Mitte von Maisach
„Die Gemeinde Maisach, die auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück blickt, bekommt ein neues attraktives Herz. Der gelungene neue Rathausplatz in der Ortsmitte, der zum Verweilen einlädt, setzt den wichtigen ersten Baustein für ein neues lebendiges Zentrum. Es freut mich, dass die Regierung von Oberbayern mit Hilfe der Mittel des Konjunkturprogramms II die entscheidende Starthilfe dabei geben konnte“, betonte Regierungsvizepräsident Ulrich Böger heute, 27. August 2010, bei der festlichen Einweihung des Rathausplatzes. Auf dem neugeschaffenen Platz vor dem historischen Rathaus gibt es endlich genügend Raum für den regelmäßigen Bauernmarkt und für weitere Feste und Märkte in der stark gewachsenen Gemeinde. Für diese Maßnahme erhält die Gemeinde rund 370.000 Euro Zuschuss aus dem Konjunkturprogramm II. Die Zuwendungen in diesem Programm werden aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt. Maisach hat im Frühjahr 2009 mit großer Entschlussfreude die Gunst der Stunde genutzt und konnte mit Hilfe der Sondermittel des Konjunkturpakets II wesentlich früher an die Realisierung der in den Grundzügen bereits vorbereiteten Planung gehen, die erfreulich schnell verwirklicht worden ist.
Mit der großzügigen Neugestaltung des Rathausplatzes erhält das historische Rathaus mit seiner einladenden Schmuckfassade ein ansprechendes Vorfeld entsprechend seiner Bedeutung als öffentliches Gebäude. Gleichzeitig haben Bürger und Passanten und die zahlreich querenden Schülerinnen und Schüler mehr Aufenthaltsangebote und Spielraum. Ziel war es einen fußgängerfreundlichen, leicht begehbaren und barrierefreien Platz zu schaffen. Die wichtige Fußgänger- und Sichtverbindung von der Hauptstraße zum Rathaushausplatz wurde einladend gestaltet und aktiviert. Alle Parkplätze wurden neu geordnet und mit Bäumen gegliedert. Der kleine Park neben dem Rathaus wurde verjüngt und vergrößert und lädt als grüne Oase mit Blumen und Bäumen zur Erholung ein. Er ergänzt damit in idealer Weise die steinerne Fläche des Platzes.
Das Förderprogramm Konjunkturpaket II – Städtebauliche Erneuerung ist in das Städtebauförderungsprogramm in Bayern eingebettet, das es inzwischen seit 39 Jahren gibt. In Bayern sind seit 1971 über 3,5 Milliarden Euro an Finanzhilfen aus Bundes- und Landesmitteln geflossen, davon in Oberbayern ca. 700 Millionen Euro. Hiermit sind Kosten von über 1,1 Milliarden Euro gefördert worden. Das Investitionsvolumen ist um ein Vielfaches höher: Bekanntlich wird das bis zu achtfache der Städtebau-Fördermittel aus anderen öffentlichen Fördermitteln und privaten Quellen für Investitionen aktiviert. Die Städtebauförderung ist somit ein wichtiger Motor konjunktureller Entwicklung für die mittelständische Bauwirtschaft, für die Erhaltung und Stärkung des Einzelhandels in den Stadtkernen und die Belebung der Innenstädte insgesamt; richtig eingesetzt leistet sie zudem einen beachtlichen Beitrag zur Reduzierung des Flächenverbrauchs.


